AKTUELLES

2022/46

Pflanzung 20 alter Obstbaum-Sorten

Beispiel für ein Sortenschild (Bild: A. Hauck / NABU)
Beispiel für ein Sortenschild (Bild: A. Hauck / NABU)

Bei kühlem, aber sonnigem Wetter trafen gegen 14.00 Uhr die Baumpaten am verabredeten Treffpunkt, nach dem Ameisen-Kreisverkehr in Richtung Durrweiler, ein. Nach einer kurzen Einweisung über die absolut wichtigen Dinge, die es beim Bäumepflanzen zu berücksichtigen gibt, legten die rund 14 Personen – unterstützt von Bernd Gagelmann, Hans-Jürgen Dieterle und Arthur Hauck vom NABU – los. Ab 15.00 Uhr wiederholte sich das eifrige Treiben mit Schaufel und Handschuhen am Ende der Christoph-Decker-Straße parallel zur B 28 mit neuen 8 Baumpaten und rund 12 Helfern. Dankenswerterweise hatte der Bauhof schon vorab die schweißtreibendste Arbeit – das Ausheben der Pflanzgruben – mit Maschinenhilfe erledigt. Jetzt ging es in erster Linie an das schrittweise Wiederbefüllen, das Anbringen des Wurzelschutzes aus Hasendrahtgitter und das korrekte Setzen der jeweiligen Bäume: rund 10 cm bis zur Veredelungsstelle sollten sie aus dem Boden reichen. Damit die Setzlinge schnell anwachsen und einen nährstoffreichen Boden vorfinden, hatte der Bauhof auch eine ausreichende Menge Humus neben jedes Pflanzloch platziert. Wenn alles ordnungsgemäß verlaufen war, erhielt jedes neu gepflanzte Obstbäumchen (in der Mehrzahl ältere, resistente Apfelsorten) noch einen Verbissschutz um das Stämmchen angelegt. In einem weiteren Schritt ist mit dem Bauhof Pfalzgrafenweiler verabredet, dass jedes Bäumchen noch mit Stützpfählen versehen wird. An diese Stützpfahlkonstruktion, in dem das Bäumchen vor allem als „Windstabilisator und Windschutz“ über Bänder fixiert werden soll, wird dann von der NABU-Gruppe noch ein Sortenschild angebracht. Dieses gibt Auskunft über die vorliegende Obstbaumsorte und den jeweiligen Baumpaten.

 

Auch die neue Zielrichtung, Baumpaten unter den Bewohnern Pfalzgrafenweilers zu finden und in die Aktion einzubinden, hat sich als erfolgversprechend erwiesen. Während die ersten Patenschaftsanfragen noch sehr zögerlich hereinkamen, sprach es sich wohl doch herum, dass man beim aktiven „Einbuddeln“ eines eigenen Bäumchens für sich oder seine Kinder ein kleines Zeichen zum Umwelt- und Klimaschutz leisten kann.

 

Wir wollen noch DANKE sagen:

den Bauhofmitarbeitern und ihren Hauptansprechpartnern dort – Jens Vogt und Sebastian Traub – für eine reibungslose und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie unkomplizierte Absprachen zu großem Dank verpflichtet. – Ohne die Mithilfe des Bauhofs wäre es kaum möglich gewesen, in den letzten zwei Jahren die insgesamt nun 40 Obstbäume neu zu pflanzen.

 

Barbara Behringer, die diese Aktion durch eine Spende von 500 € bei der Einführung der LINDA Bestell-App unterstützt hat. – Als schönes Zeichen des Zusammenhalts traten alle Mitarbeiter*innen der Linden Apotheke eine Baumpatenschaft an und setzten ihr Bäumchen eigenhändig.

 

Gruppenbild an erster Pflanzstelle am Ameisenkreisverkehr (Bild: Lothar Schwark)
Gruppenbild an erster Pflanzstelle am Ameisenkreisverkehr (Bild: Lothar Schwark)

Für uns von der NABU-Vorstandschaft war schön zu sehen, dass besonders auch junge Familien mit ihren Kindern die Aktion nachgefragt hatten und alle – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – fleißig mit anpackten, ihr Bäumchen korrekt in die Pflanzgrube zu setzen. Am Ende der samstäglichen Aktion erhielt jeder Baumpate noch eine Urkunde, die ihm die Lage seines Bäumchens bestätigt und auch die Modalitäten der späteren Nutzung erläutert: Will man später die Früchte selbst ernten, gibt man dem NABU kurz per E-Mail Bescheid, ansonsten würde das Bäumchen in die Aktion „Gelbes Band“ mit aufgenommen werden. 

Familie mit Patenbaum (Bild: A. Hauck / NABU)
Familie mit Patenbaum (Bild: A. Hauck / NABU)

In dem Sinne, dass „der stete Tropfen den Stein höhlt “, werden wir versuchen, die Aktion (auch mit Baumpaten) jährlich fortzuführen.

 

Die neue Zielrichtung, Baumpaten unter den Bewohnern Pfalzgrafenweilers zu finden und in die Aktion einzubinden, hat sich als erfolgversprechend erwiesen. Während die ersten Patenschaftsanfragen noch sehr zögerlich hereinkamen, sprach es sich wohl doch herum, dass man beim aktiven „Einbuddeln“ eines eigenen Bäumchens für sich oder seine Kinder ein kleines Zeichen zum Umwelt- und Klimaschutz leisten kann.

 

Der NABU kümmert sich auch zukünftig um die Pflege und das Zurückschneiden der Bäume, da ein bestimmter Anteil aus vorangegangenen Spenden und aktuellen Mittelzuflüssen der Rücklage für diesen Zweck zugeführt wird.

 

Sponsoren (Privatleute wie auch Geschäfte und Unternehmen) sind herzlich eingeladen, uns bei der Fortsetzung dieser Aktion zu unterstützen. Gerne können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Vielleicht pflanzen Sie allein bzw. Sie und Ihre Mitarbeiter das nächste Mal ihr(e) Bäumchen mit ein?

2022/43

Planungen für die Obstbaumpflanzung 2022 laufen an

So werden die nach dem Pflanzen noch anzubringenden Sortenschilder mit Nennung des jeweiligen Baumpaten aussehen – Bildquelle: NABU / A. Hauck
So werden die nach dem Pflanzen noch anzubringenden Sortenschilder mit Nennung des jeweiligen Baumpaten aussehen – Bildquelle: NABU / A. Hauck

Für Samstag, den 12. 11. 2022, ist die diesjährige Pflanzung von 20 Hochstämmen von Obstbäumen (in der Mehrheit geeignete, einheimische Apfelsorten) geplant. 10 Bäume werden von der NABU Gruppe Pfalzgrafenweiler angeschafft und 10 weitere konnten über eine Spende der Linden Apotheke Pfalzgrafenweiler im Zusammenhang mit der Einführung der LINDA Bestell-App eingekauft werden. Der Bauhof ist am Erfolg der Aktion maßgeblich beteiligt, da er sowohl die Pflanzlöcher vorher aushebt, zur Bodenverbesserung Humus und Wühlmausschutz bereitstellt sowie danach die Stützpfähle setzt.

 

Weiterhin konnten 18 Baumpaten gewonnen werden, die sich beim NABU gemeldet hatten, die Bäume zu setzen helfen und auch als Pate sich um das zukünftige Wohl „mitkümmern" wollen. So sind einige Eltern darunter, die gemeinsam mit und für ihre Kinder ein Bäumchen pflanzen wollen. An nach dem Setzen noch anzubringenden Sortenschildern wird der jeweilige Baumpate mit Namen genannt werden, über das Einscannen des QR-Codes auf dem Sortenschild erhält der Interessierte weitere Informationen zu der vorliegenden Sorte, die über die Standardsorten Granny, Elstar und Boskop hinausreichen und so klangvolle Namen wie „Welschisner" , „Sonnenwirtsapfel", „Bittenfelder Sämling" oder auch „Krügers Dickstiel" tragen.

Wir haben anvisiert, dass die Aktion um 14.00 Uhr starten wird.

 

Als Pflanzorte sind vorgesehen:
der Weg nach Durrweiler vom „Ameisen-Kreisverkehr" bis Richtung Ortsanfang auf der rechten Seite (rund  ein Dutzend neue Bäume). Dort würden wir mit dem Einpflanzen kurz nach dem Ameisen-Kreisverkehr beginnen. Der zweite Pflanzort befindet sich am Ende der Christoph-Decker-Str. (nach Gall Holzbau), dort werden die restlichen Bäume gesetzt werden.

 

Hinweis: Die jeweiligen Baumpaten werden gebeten, sich mit Schaufel (besser geeignet als ein Spaten), Handschuhen und gutem Schuhwerk nach dem Ameisen-Kreisverkehr auf der rechten Seite Richtung Durrweiler einzufinden. Die Baumpaten, die für das Terrain „Ende der Christoph-Decker-Straße" vorgesehen sind, werden separat per E-Mail oder Telefonanruf informiert. Um 15.00 Uhr werden am Ende der Christoph-Decker-Straße, vor dem Übergang zum Heuwasenhof, die Bäume unter Anleitung eines NABU-Mitglieds gesetzt werden.

Wir freuen uns auf unsere Aktion.


2022/39

Baumpflanzaktion Ende Oktober / Anfang November

– Helfer und Baumpaten gesucht!

Als wichtige Aktion im Spätherbst dieses Jahres steht nun die Baumpflanzaktion (20 Hochstämme heimischer alter Apfel- und Birnensorten sowie Zwetschge) gemeinsam mit dem Bauhof an. Diese Aktion ist ermöglicht worden durch eigene Mittel und auch eine Spende der Lindenapotheke im Zusammenhang mit der Einführung der LINDA-Bestell-App (digitale Rezepteinreichung mit dem Smartphone). Angedacht ist bei der Pfanzung ein Wochenendtermin (evtl. auch an einem Freitagnachmittag)  Ende Oktober/ Anfang November. Es werden hierfür gerne noch Helfer für das Einpflanzen und auch Baumpaten gesucht. Falls Interesse besteht, mitzuhelfen oder als Baumpate ausgewiesen zu werden, melden Sie sich bitte telefonisch (Hauck, Tel. 07452 6050112) oder per E-Mail (NABUPfalzgrafenweiler@web.de) an. Wir würden Sie dann direkt über den Pflanztermin informieren.


2022/39

Aktion gelbes Band – Rückmeldung erwünscht

Bei der Aktion „Gelbes Band“ (s. Meldung 2022/37), an der auch die Gemeinde beteiligt ist, sind alle die Bäume mittels Baumspray mit einem gelben Band am Stamm auf Sichthöhe markiert worden, die von jedem abgeerntet werden können – ohne großes Nachfragen, aber auf eigene Gefahr. Auch Bäume im Lehnle, die wir pflegen, sind in diese Aktion einbezogen (rund 30 Bäume). Nutzen Sie dieses Angebot ausgiebig, aber rücksichtsvoll den Bäumen gegenüber.

Über eine kurze Rückmeldung über Ihre Pflückaktion (Menge, Pflückort) unter der E-Mail NABUPfalzgrafenweiler@web.de bzw. telefonisch unter 07452 6050112 würden wir uns freuen, um den Erfolg dieser neuen Aktion in etwa abschätzen zu können. Für den Bauhof war das Markieren mit einem recht hohen Zeitaufwand verbunden. Vielen Dank dafür!

 


2022/39

Streuobstbörse entfällt!

Die über viele Jahre mit schwankender Nachfrage durchgeführte „Streuobsttauschbörse“ entfällt in diesem Jahr, da die Gemeinde sich an der Aktion „Gelbes Band“ (s. Meldung 2022/37) beteiligt.


2022/38

Mitgliederversammlung – neuer NABU-Vorstand gewählt

Während der Jahreshauptversammlung am 15.9.  stand als Tagesordnungspunkt auch die Wieder- bzw. Neuwahl des Vorstands an.

Da unsere mehr als 30 Jahre lang tätige Kassiererin Lore Wichner diese Aufgabe abgegeben hatte, bedankten sich die anwesenden Vereinsmitglieder mit anerkennenden Worten und einem Gutschein für etwas „Grünes“. Gleichzeitig war die vakante Position neu zu besetzen. Der bisherige Schriftführer, Bernd Gagelmann, erklärte sich bereit, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.

Für die Aufgabe des Schriftführers konnte Andrea Stoll aus Edelweiler gewonnen werden.

Die Neuwahl des Vorstandes ergab einstimmig folgende Aufgabenverteilung:

 

1. Vorsitzender: Arthur Hauck

2. Vorsitzender: Hans-Jürgen Dieterle

Schriftführerin: Andrea Stoll

Kassier: Bernd Gagelmann

Der neugewählte Vorstand der NABU Gruppe Pfalzgrafenweiler (v.l.n.r.): Arthur Hauck (1. Vorsitzender), Hans-Jürgen Dieterle (2. Vorsitzender), Andrea Stoll (Schriftführerin) und Bernd Gagelmann (Kassier) – Foto: Arthur Hauck / NABU
Der neugewählte Vorstand der NABU Gruppe Pfalzgrafenweiler (v.l.n.r.): Arthur Hauck (1. Vorsitzender), Hans-Jürgen Dieterle (2. Vorsitzender), Andrea Stoll (Schriftführerin) und Bernd Gagelmann (Kassier) – Foto: Arthur Hauck / NABU

2022/37

Aktion Gelbes Band an Obstbäumen jetzt auch in Pfalzgrafenweiler: Selbstpflücken ausdrücklich erwünscht

(Bild: NABU / Hans-Jürgen Dieterle)
(Bild: NABU / Hans-Jürgen Dieterle)

 

Ab sofort gibt es die Aktion „Gelbes Band“ an Obstbäumen auch in Pfalzgrafenweiler, Bösingen und Durrweiler. Die Bauhofmitarbeiter haben die gemeindeeigenen Obstbäume in den letzten Tagen mit gelber Farbe (Kreis um den Stamm) gekennzeichnet. In den anderen Teilorten wird die Aktion dann im nächsten Jahr auch durchgeführt.

 

Die Kennzeichnung zeigt: hier darf kostenlos und ohne Bedenken geernet werden – Selbstbedienung ist ausdrücklich erlaubt. Jeder darf das Obst von diesen Bäumen zum Eigenverzehr oder zur Saftherstellung abernten. Für gewerbliche Zwecke ist die die Aktion nicht vorgesehen.

 

Durch die Aktion soll der Lebensmittelverschwendung Einhalt geboten werden.

 

 

 

Sechs Verhaltensregeln für Selbstpflücker sind dabei selbstverständlich:

  • Ernten Sie ausschließlich von Bäumen und Sträuchern, die die gelbe Kennzeichnung tragen. Nur deren Früchte wurden von den Besitzerinnen und Besitzern für die Ernte freigegeben.
  • Seien Sie achtsam gegenüber der Natur und respektieren Sie das Eigentum anderer. Gehen Sie beim Pflücken behutsam mit den Obstbäumen um, reißen Sie vor allem keine Äste ab.
  • Ernten Sie nur, was in Reichweite Ihrer Hände hängt oder lesen Sie die Früchte vom Boden auf. Beim Schütteln der Bäume ist Vorsicht geboten.
  • Seien Sie sich bewusst: Sie ernten unter eigenem Risiko. Achten Sie deshalb beim Betreten der Obstwiese auf Bodenunebenheiten, herumliegende Äste oder andere mögliche Gefahrenstellen.
  • Ernten Sie nur soviel, wie Sie tatsächlich verbrauchen können. Oder geben Sie Überschuss an Familie und Freunde weiter.
  • Prüfen Sie, ob das Obst noch gut ist, aber lassen Sie sich von kleinen Makeln nicht abschrecken. Braune Stellen können Sie einfach wegschneiden. Waschen Sie die Früchte vor dem Verzehr gründlich ab,

 

Auch Privatpersonen, die ihre Obstbäume für die Aktion zur Verfügung stellen wollen, können ihre Bäume kennzeichnen.

 

Melden Sie sich beim Bauhof, Tel. 07445/8592-25. Sie erhalten dann dort gelbe Bänder, mit denen Sie die Bäume kennzeichnen können, die abgeerntet werden dürfen.


2022/34

 

Baumpaten gesucht

Im Spätherbst dieses Jahres werden wir über eigene Mittel sowie die Bestell-App-Aktion mit der Linden Apotheke bis zu 20 Obstbaum-Hochstämme auf gemeindeeigenem Grund / an Wegstreifen unter Mithilfe des Bauhofs anpflanzen. Hierfür suchen wir noch Baumpaten, die das betreffende Bäumchen selbst einpflanzen und auch auf dem Sortenschildchen namentlich als Pate erwähnt werden. Dieses Bäumchenpflanzen könnte auch als kleine Familienaktion (mit Kindern) neben der symbolischen Bedeutung durchgeführt werden. Jedes neu gepflanzte Bäumchen wird im Frühjahr mit einem Sortenschildchen versehen, das den Namen der Obstsorte angibt und auch den Paten namentlich erwähnt.

Kurzum: Bitte melden Sie sich vorab per E-Mail (NABUPfalzgrafenweiler@web.de) oder telefonisch (07452 6050112) an, damit  eine rasche Kommunikation mit Ihnen möglich ist!   

Danke im Voraus               

Der Vorstand


2022/26

 

Aktion Schwalbenfreundliches Haus 2022

Seit nunmehr sechs Jahren beteiligt sich die NABU-Gruppe an der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“. Dabei geht es darum, Haus- und Scheuneneigentümer auszuzeichnen, die Schwalben (Mehlschwalben an Hausfassaden bzw. Rauchschwalben innerhalb von Gebäuden wie Stallungen) ein Nisten ermöglichen – über das Anbringen von Nisthilfen oder (was leider nur noch selten passiert) über das Bauenlassen eigener Nester.

Für die Meldung zur Auszeichnung im Rahmen der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ sollten mindestens 2 Nester vorhanden sein. Die Auszeichnung besteht darin, dass Sie eine hochwertige 15 cm x 15 cm große Plakette sowie eine Urkunde erhalten. Die Plakette können Sie am Haus anbringen und zeigen so Ihr Engagement für den Natur- und Vogelschutz.

 

Jeder kann einen anderen oder sich selbst vorschlagen, indem er den beigefügten Meldebogen ausfüllt und per Post (Arthur Hauck, Schillerstr. 34, 72202 Nagold), per Fax (+4932121462207) oder per E-Mail (NABUPfalzgrafenweiler@web.de) einsendet.

 

Anfang bis Mitte August werden dann die gemeldeten Hauseigentümer die Plakette und die Urkunde überreicht bekommen. Dabei sind wir in den letzten Jahren so verfahren, dass wir jeweils ein Bild von den Ausgezeichneten erstellt haben, das dann in einer Collage aller Ausgezeichneten des jeweiligen Jahres im Mitteilungsblatt der Gemeinde eingeflossen ist – falls Sie dem nicht zustimmen sollten, werden Sie auch nicht im Bild vorgestellt.

Sie sind dann Mitglied der wachsenden Gemeinschaft von Naturfreunden, die den Schwalben eine neue Möglichkeit bieten, für Nachwuchs zu sorgen – in einer Umwelt, die sich ändert und das nicht zu ihrem Vorteil.

Nehmen Sie an dieser Aktion teil und reihen Sie sich ein in den Kreis der bis dato rund 50 Ausgezeichneten!

 

Vorstand des NABU

 

(Artenschutzrechtliche) Anmerkung: Leider beobachtet man immer wieder, dass bauwillige Schwalben daran gehindert werden, ihren Bau fertig zu stellen, oder gar, dass die fertiggestellten Bauten mutwillig abgeschlagen werden. Es sei hier eindringlich darauf hingewiesen, dass dies ein Verstoß gegen geltendes Recht darstellt, das zur Anzeige gebracht werden und empfindlich bestraft werden kann.

 

Hier der Meldebogen zum Download:

Download
Meldebogen Schwalbenfreundliches Haus .p
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Freitag, den 01. Juli 2022, 17:30 bis ca. 20:30 Uhr

 

Exkursion auf dem Egenhäuser Kapf – Botanik, Geologie und Zoologie

Schwalbenschwanz (Papilio machaon), einem der größten (und schönsten) heimischen Schmetterlinge / Bildquelle: A. Hauck, NABU
Schwalbenschwanz (Papilio machaon), einem der größten (und schönsten) heimischen Schmetterlinge / Bildquelle: A. Hauck, NABU

Der NABU Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler ist es wieder gelungen, Herrn Karl-Heinz Gäßle für eine Exkursion auf dem Egenhäuser Kapf zu gewinnen. Keiner dürfte das ökologische Kleinod „Egenhäuser Kapf“ besser kennen als Karl-Heinz Gänßle, ist er doch als „Ranger vom Kapf“ seit vielen Jahren erfolgreich tätig – neben anderen Engagements im Natur- und Umweltschutz.

 

Treffpunkt: Kapf-Parkplatz

Anmeldung: nicht erforderlich

Dauer: 2 bis 3 Stunden

Kosten: keine

Mitbringen: eine kleine Flasche Wasser könnte zur Erfrischung hilfreich sein; bei Bedarf auch Regenschutz

Rückfragen: A. Hauck, Tel.  07452 6050112

 

Ablauf: Zunächst wird uns Herr Gänßle etwas zur geologischen und biologischen Besonderheit des Kapfs erzählen und anschließend zu den z.T. weiter entfernten Standorten der einheimischen Orchideenarten führen. Um diesen Termin herum müssten 8-10 Orchideenarten noch blühen – unter anderem die Händelwurz. Aber auch zoologische Besonderheiten und Raritäten werden wir zu sehen bekommen: den Schwalbenschwanz (siehe Bild)  und den Esparsetten-Bläuling zum Beispiel.

 

Überhaupt zählt der Kapf zu den schmetterlingsreichsten Gebieten im Nordschwarzwald. Sie werden überrascht sein, auf wie viel Unbekanntes wir treffen werden!

 

Die Wanderung wird auch bei leichtem Regen stattfinden, bitte halten Sie im Bedarfsfall einen entsprechenden Regenschutz parat.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf einen regen Zuspruch Ihrerseits!

 

Ihre

NABU-Gruppe Pfalzgrafenweiler

 


2022/19

 

Spende der Linden Apotheke Pfalzgrafenweiler für Pflanzaktion neuer Obstbäume

Wie die meisten Vereine ist die NABU Gruppe Pfalzgrafenweiler neben dem zugewiesenen Anteil an den Mitgliedsbeiträgen auf Spenden angewiesen, um den Aufgaben im Natur- und Umweltschutz nachzukommen.

 

Dass es in dieser Beziehung für unsere Natur schon kurz vor 12 bzw. gar darüber ist, wird vielen immer bewusster: Unser Umgang mit der Natur ist ursächlich für das Artensterben oder die Klimaerwärmung. Ein „Weiter-wie-bisher“ ist nicht mehr möglich. Wir müssen das „Ruder“ bewusst mehr, als uns vielleicht lieb sein dürfte, herumreißen!

Dass die Pflege und Erhaltung wichtiger Lebensräume dabei eine entscheidende Rolle spielen, ist allgemein akzeptiert. Wir sehen unsere Aufgabe auch darin – neben Aktionen wie das „Schwalbenfreundliche Haus“, die Obsttauschbörse oder naturkundliche Exkursionen – den bedrohten Lebensraum Streuobstwiese zu erhalten. Das ist unser heimischer „Regenwald“, den wir erhalten müssen und nicht nach Brasilien als „schwarzen Peter“ abschieben können. Mit über 5000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten zählt er zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Was früher noch als zusammenhängender Obstbaumgürtel um Gemeinden eine herausragende klimatische und ernährungstechnische Bedeutung hatte, wird heute vielfach ersatzlos dem Straßen- und Wohnungsbau geopfert.

 

Wir sind sehr froh darüber, dass die Linden Apotheke und ihre Besitzerin, Barbara Behringer, die Einführung der neuen LINDA-Bestell-App mit einer Spende verbindet, die uns ermöglichen wird, zehn neue Obstbäume im Herbst 22 anzupflanzen.

Kombiniert wird diese Aktion mit der Möglichkeit, Baumpate zu werden und beim Anpflanzen sowie (späteren) Einbringen der Früchte dabei zu sein.

 

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Kunden der Apotheke diesen neuen Service nutzten, um sich unnötige Wege zu ersparen und einen Beitrag zum Schutz der Umwelt vor Ort zu leisten.

 

Flyer zur Einführung der Linda-Bestell-APP – Baumpate werden (zum Vergrößern anklicken)


2022/22

 

Werberinnen und Werber der Firma Wesser in Pfalzgrafenweiler – werben um neue NABU-Mitglieder

Die Werberinnen und Werber der Firma Wesser, die seit letztem Samstag (28.5.2022) in Pfalzgrafenweiler für den NABU neue Mitglieder werben. Wahrscheinlich sind sie noch bis Dienstag, den 31.5.2022, in Pfalzgrafenweiler beschäftigt und werden dann nach Horb a.N. weiterziehen.

 

Das Bild zeigt das Werbeteam aus Studentinnen und Studenten mit Lambert Straub (links) von der NABU-Gruppe Horb und Arthur Hauck (rechts) von der Gruppe Pfalzgrafenweiler nach einem informellen Treffen vor dem Naturschutzhaus Horb.

Bild: Markus Pagel / NABU

 


2022/22

 

Werbeaktion von Tür zu Tür – NABU Pfalzgrafenweiler sucht neue Mitglieder

 

Der Natur- und Artenschutz braucht dringend Unterstützung. Davon ist der NABU Pfalzgrafenweiler überzeugt. Daher startet er am Montag, den 30.5.22, eine Mitgliederwerbeaktion, um noch mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern.

 

In den kommenden Wochen wird dazu ein „Werbeteam“ für den NABU in Pfalzgrafenweiler und Umgebung unterwegs sein. Das Team besteht aus Studierenden, die sich bei einer vom NABU beauftragten Agentur beworben haben, um für eine gemeinnützige Organisation Mitglieder zu gewinnen. Die Studierenden sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mitgeführten Werberausweis erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.

 

Unsere Gruppe freut sich auf viele neue Mitglieder und auch auf neue Aktive. Mit einer Mitgliedschaft stärkt man den Naturschutz nicht nur finanziell. Als Mitglied hilft man auch mit der eigenen Stimme bei politischen Aktivitäten und Vorhaben im Sinne der Natur“, sagt Arthur Hauck. Je mehr Menschen hinter dem NABU stehen, desto mehr kann für Mensch und Natur erreicht werden. „Es ist natürlich auch toll, wenn jemand selbst aktiv werden möchte. Es gibt viele Möglichkeiten, sich beim NABU Pfalzgrafenweiler einzubringen. Dafür braucht man weder ein Biologiestudium noch spezielle Fachkenntnisse – jede und jeder kann mitmachen und damit der Natur und Umwelt den Rücken stärken!“

Tätigkeitsbereiche könnten sein: Vogelschutz (vor allem Schwalben) über die Aktion Schwalbenfreundliches Haus, Streuobsttauschbörse sowie die Neuanpflanzung und Pflege von Hochstämmen heimischer Obstbäume oder die noch brachliegende Jugendarbeit.

Dieses Jahr hat die Gruppe Pfalzgrafenweiler neue Anpflanzungen von Obstbäumen auf gemeindeeigenem Grund (meist Wegränder) geplant: Durch Eigenmittel sowie über eine Kooperation mit der Linden-Apotheke sollen bis zu 20 Hochstämme neu gepflanzt und längerfristig gepflegt werden.

 

Nach unserer Erfahrung sind die Werberinnen und Werber sehr freundlich und rücksichtsvoll. Entgegnen Sie ihnen daher auch mit der gleichen Freundlichkeit und Rücksicht bei der kurzen Darlegung der Anliegen.

 

Kontakt für Rückfragen: Arthur Hauck, Tel. 07452 6050112